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Hannah Ursula Ruether und Prof. Dr. Stefan Leible vin der Universität Bayreuth (Bild: Universität Bayreuth)

Universität Bayreuth

Datum der Auszeichnung: 08.07.2016
Bundesland: Bayern
Anzahl der Studierenden: Über 13.000
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Britta Planer-Friedrich, Prof. Dr. Gilbert Fridgen (Green Campus)
Kontakt: green.campus(at)uni-bayreuth.de
Website: www.greencampus.uni-bayreuth.de
Social Media: www.facebook.com/GreenCampusUniBayreuth

Warum macht die Universität Bayreuth bei der Kampagne Fairtrade-Universities mit?

Wir sehen die Fairtrade-Auszeichnung als lokalen Beitrag einer globalen Verantwortung, sich für gute Lebensbedingungen aller Menschen auf der Welt einzusetzen, denn globales Denken erfordert lokales Handeln. Mit dem Angebot an Fairtrade-Produkten auf dem Campus der Universität Bayreuth möchten wir Denkanstöße setzen. Wo kommen die Produkte her, die bei uns täglich auf dem Tisch landen und unter welchen Arbeitsbedingungen wurden sie produziert? Wir sehen uns als Teil eines internationalen Netzwerks für fairen Handel, das sich lokal und überregional für die Förderung des Handels mit dem globalen Süden und der Verbreitung des Siegels einsetzt.

Was macht das Engagement für den fairen Handel an der Hochschule aus?

Durch unser Engagement im fairen Handel verändern wir interne Denkmuster. Nicht nur in der Verwaltung beschäftigen wir uns mit dem Thema, sondern auch im Dialog mit lokalen Stakeholdern. Unser Engagement zeigt Wirkung in der gesamten Region. Die Einführung von Fairtrade-Kaffee in Kaffeeautomaten am Campus bewirkte eine Umstellung im gesamten Verbreitungsgebiet in ganz Nordbayern.

Die Beschäftigung mit fairem Handel stärkt die Universität intern und extern, da wir uns mit globalen gesellschaftlichen Problemen kritisch auseinander setzen und uns für Veränderungen mit positivem, langfristigem Wirken auf lokaler und globaler Ebene stark machen. Das Fairtrade-Angebot auf dem Campus ist unser Beitrag zur Förderung des fairen Handels. Bei offiziellen Veranstaltungen und Sitzungen sowie in Geschäften, Gastronomie und Verkaufsstationen auf dem Campus werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. In den Verpflegungseinrichtungen des Studentenwerks bekommen Lehrende und Studierende fair gehandelten Kaffee und Kakao sowie faire Schokolade. Sieben von zwölf Optionen der Kaffee-Automaten beinhalten bereits fairen Kaffee. Alle Snackautomaten am Campus bieten zudem mindestens ein fair gehandeltes Produkt an. Daneben stehen fairer Kaffee und Gebäck bei allen Sitzungen von Senat, Hochschulrat und Hochschulleitung bereit.

Regelmäßige Informationsveranstaltungen auf dem Campus informieren über den fairen Handel in vielfältigen Veranstaltungsformaten, wie z.B. Infostand am Umwelttag, interaktive Spiele mit Information und Verkostung im Anschluss einer Führung durch den Ökologisch-Botanischen Garten sowie unsere Green Campus Touren, die nachhaltige Initiativen und Maßnahmen während eines Campusrundgangs in der Mittagspause vorstellen.

Was sind die Pläne der Fairtrade-Universities-Gruppe für die Zukunft?

Neben dem Erhalt der bestehenden Fairtrade-Produkte am Campus setzen wir uns für eine sukzessive Erweiterung des Fairtrade-Angebots ein. Auch universitätsinterne Cateringeinrichtungen möchten wir von einer Umstellung auf bzw. der Erweiterung ihres Angebots um Fairtrade-Produkte überzeugen. Ein buntes Spektrum an Informations- und Mitmach-Veranstaltungen zum Thema fairer Handel soll für inner- und außeruniversitäres Publikum durchgeführt werden.


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