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Fairtrade-University Leipzig / Bild: Universität Leipzig

Universität Leipzig


Datum der Auszeichnung:
02.12.2015
Bundesland: Sachsen
Anzahl der Studierenden: 29.459
Ansprechpartnerin: Eliane Blauth
Kontakt: info(at)oikos-leipzig.org
Website: www.uni-leipzig.de

Warum macht die Universität Leipzig bei der Kampagne Fairtrade-Universities mit?

An der Uni Leipzig gibt es seit 2012 die Studentengruppe OIKOS, die sich unter anderem dafür engagiert, das Bewusstsein für Themen der Nachhaltigkeit zu stärken. Fairtrade ist ganz eng mit Nachhaltigkeit verknüpft. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town der Stadt Leipzig entstand daher die Idee, das Thema verstärkt an die Uni zu bringen. So bietet sich die Chance, Studierende, Wissenschaftler*innen und andere Mitarbeiter*innen im universitären Alltag anzusprechen.

Was macht das Engagement für den fairen Handel an der Hochschule aus?

In unserem Steuerungskreis "Fairtrade Uni" ist neben der Studierendenschaft, der Univerwaltung und dem Studentenwerk auch die Forschung und Lehre sowie die Stadt Leipzig vertreten, sodass wir ein starkes Netzwerk haben. Wie anderen Hochschulen, geht es uns um die Verbesserung des Angebotes an fair gehandelten Waren in Mensen und Cafeterien. Dabei ist uns wichtig, dass diese Angebote auch sichtbar gemacht werden. Studierende sollen wissen, dass sie fair gehandelten Kaffee trinken und welche Auswirkungen das auf den globalen Handel hat. Zudem bieten wir fair gehandelte Produkte im Online-Shop der Universität an und wollen auch hier das Angebot ausbauen. Darüber hinaus möchten wir für die Thematik sensibilisieren, indem wir für die Uni aber auch für die lokale Öffentlichkeit Veranstaltungen anbieten.

Was sind die Pläne der Fairtrade-Universities-Gruppe für die Zukunft?

Wir werden uns natürlich für weitere faire Produkte im Angebot des Studentenwerks einsetzen. Ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeit wird die Präsenz der FTU-Gruppe auf der Homepage der Universität Leipzig sein. Wer uns sucht, soll uns auch finden. Und wer uns nicht sucht, soll uns nicht übersehen können. Und schließlich wollen wir uns stärker darum kümmern, welche Hindernisse der Umsetzung von mehr Fairtrade an der Uni entgegenstehen. Je besser wir die Probleme kennen, desto größer werden die Chancen, sie zu lösen. Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung mit anderen Akteur*innen in Leipzig, etwa der Stadtverwaltung oder den Eine-Welt-Läden.


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