Dinslaken ist 1. Fairtrade-Stadt am Niederrhein

- v.l.: Doris Regorz (Sprecherin der Agenda21 Projektgruppe), Edith Bruckwilder (Eine Welt Laden Dinslaken), Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Kampagnenleiterin Kathrin Bremer, Lucie-Maria Rodemann (Agendabeauftragte der Stadt)
Dinslaken ist am 05. November als 7. Fairtrade-Stadt in Deutschland ausgezeichnet worden und gehört damit zu den über 700 Fairtrade Towns weltweit – darunter London, Rom, Brüssel und San Francisco. In Deutschland wird die Kampagne Fairtrade Towns von TransFair e.V. getragen und von vielen prominenten Paten unterstützt, wie zum Beispiel der bisherigen Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul oder dem Vize-Präsidenten des Deutschen Städtetages Christian Ude.
Die feierliche Auszeichnung fand im Dinslakener Rathaus statt. TransFair-Kampagnenleiterin Kathrin Bremer übergab die Urkunde an Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und würdigte damit stellvertretend für viele Initiativen, Schulen, Kirchengemeinden und den Eine-Welt-Laden Dinslakens Engagement für den Fairen Handel.
Moderiert wurde die Veranstaltung von WDR5-Moderatorin Julitta Münch, die die über 120 Gäste des Abends in das bunte Programm mit einbezog und so die große Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements für den Fairen Handel darstellte. Bürgermeister Heidinger stellte insbesondere das Engagement der Steuerungsgruppe heraus, welches die Bewerbung der Stadt ermöglicht hatte. Die fünf Kriterien, die nötig sind, um Fairtrade-Stadt zu werden, erfüllt Dinslaken zum Teil seit Jahren. So wird seit Einführung des „DIN-Kaffees“ im Jahr 2003 im Rathaus sowie im Büro des Bürgermeisters nur noch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt.
Im Anschluss an einen gemeinsamen Fototermin mit allen Beteiligten konnten sich die Gäste bei einem Büffet von der Qualität der Fairtrade-Produkte, insbesondere der verschiedenen Weine, überzeugen.
Pressefotos zu der Veranstaltung finden Sie unter: www.transfair.org/presse/pressefotos.html
Weitere Informationen zu der Kampagne Fairtrade Towns unter: www.fairtrade-towns.de
Hintergrund:
TransFair, der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e. V., handelt als unabhängige Siegelinitiative nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Der Faire Handel hat das Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern. Rund 1,5 Millionen Bauern und Plantagenarbeiter in 58 Ländern profitieren bereits vom Fairen Handel.
