Oberbürgermeisterin begrüßt Initiative von Schülern

- Schüler und Lehrer der Max-Weber-Schule mit Bürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (5. von links)
Bei einem Besuch der Fachoberschulklasse FO12 der Max-Weber-Schule hat Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz deren Initiative begrüßt und unterstützt, dass sich Gießen an der bundesweiten Kampagne von TransFair beteiligen soll.
Bei Einhaltung einiger Kriterien, die von der aus Köln angereisten Kampagnenleiterin erläutert wurden, können interessierte Städte als „Fairtrade Town“ ausgezeichnet werden. Die Bewerbung Gießens soll laut Grabe-Bolz bei der Stadtverordnetensitzung im Mai auf die Tagungsordnung gesetzt werden; sie rechne mit einer Zustimmung. Nächster Schritt wäre dann die Bildung einer Steuerungsgruppe, in der auch die Max-Weber-Schule vertreten sein sollte.
Die Schüler hatten sich im Rahmen eines Comenius-Projektes seit September eingehend darüber informiert, woher die begehrten Markenartikel überwiegend stammen und unter welch unmenschlichen Bedingungen diese oft produziert werden. Dabei erfuhren sie, dass die Hersteller häufig satte Gewinne einfahren, während die Menschen, die diese Produkte herstellen, nur einen Hungerlohn erhalten. Bei ihren Recherchen stießen die Schüler auf den Fairen Handel, der dieser Ungerechtigkeit begegnen will.
(Bericht leicht gekürzt übernommen aus: Gießener Allgemeine, 19.02.10)
