Rottenburg am Neckar ist 1. Fairtrade-Stadt in Baden-Württemberg

- Verleihung der Fairtrade-Towns-Urkunde in Rottenburg
TransFair-Kampagnenleiterin Kathrin Bremer übergab die Urkunde an Oberbürgermeister Stephan Neher und würdigte damit stellvertretend für viele Initiativen, Schulen, Kirchengemeinden und den Weltladen Rottenburgs Engagement für den Fairen Handel.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Madeleine Spendier von der Diözese Rottenburg-Stuttgart vor über 200 Gästen. Professor Bastian Kaiser von der Hochschule Forstwirtschaft Rottenburg a.N. referierte über das Thema „Fairer Handel und Gerechtigkeit“. Und der Chor der Grundschule im Kreutzerfeld stellte musikalisch den Bezug zu den Produzenten in Lateinamerika und Afrika her.
Während des bunten Programms wurde immer wieder das besondere Engagement der Projektgruppe „Rottenburg handelt fair“ herausgestellt, welches die Bewerbung der Stadt erst ermöglicht hatte. Die fünf Kriterien, die nötig sind, um Fairtrade-Stadt zu werden, erfüllt Rottenburg zum Teil seit Jahren. Seit vergangenem Jahr wird per Ratsbeschluss nur noch fair gehandelter Kaffee in öffentlichen Sitzungen getrunken.
Im Anschluss an einen gemeinsamen Fototermin mit allen Beteiligten konnten sich die Gäste bei einem fair-regionalen Büffet von der Qualität der Fairtrade-Produkte überzeugen.
Rottenburg ist die elfte Stadt in Deutschland, die den Titel verliehen bekommt nach: Saarbrücken, Neuss, Dortmund, Marburg, Neumarkt i.d.OPf., Castrop-Rauxel, Dinslaken, Sonthofen, Bad Honnef und Wesel. Zudem gibt es bisher eine Fairtrade-Gemeinde: Rumbach / Pfalz. In Kürze folgen: Hannover, Viernheim, Abensberg, Herrsching und Wolfsburg.


