Wesel als 10. Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

- Die Weseler Miniköche sorgten für das leibliche Wohl
Das Engagement von Wesel für den Fairen Handel hat eine lange Tradition. So werden zum Beispiel in der öffentlichen Beschaffung der Stadt schon seit Jahren keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit verwendet. Alleine 22 Geschäfte in Wesel bieten Fairtrade-Produkte an und in 9 gastronomischen Betrieben werden Produkte aus dem fairen Handel ausgeschenkt. Und zahlreiche Schulen, Kirchengemeinden und Vereine machen mit.
Daher hat es nicht verwundert, dass Wesel sich als eine der ersten Städte im Bundesgebiet für den Titel Fairtrade-Stadt beworben hat. Die feierliche Auszeichnung fand am Freitag, 12. März 2010, in der Musik- und Kunstschule An der Zitadelle statt. Kampagnenleiterin Kathrin Bremer übergab die Urkunde an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. Zum gemeinsamen Gruppenbild versammelten sich alle Aktiven, die die Bewerbung ermöglicht hatten. Darunter Klaus Bauer, der Sprecher der Steuerungsgruppe.
Die Jugendlichen der Eine-Welt-Jugendgruppe machten mit nachdenklichen Spots auf die Situation von Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika aufmerksam; Schüler der Musikschule Wesel sowie der Gospelchor Quintussense sorgten für musikalische Zwischenspiele.
In kurzweiligen Interviews befragte Julitta Münch Mitarbeiter des Weltladens, Gastronomen, Schulleiter, Politiker, eine Pfarrerin und Einzelhändler zu Ihrem Engagement. Die Antworten waren einhellig: Der Faire Handel wird in Wesel großgeschrieben und soll weiter ausgebaut werden.
Faire Snacks und Getränke - kreiert und serviert von den Miniköchen – und Getränke sorgten für das leibliche Wohl.


