Header Grafik
Bild: Hansestadt Rostock

Universität Rostock


Auszeichnungs-Datum:
20.09.2014
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl der Studierenden: Über 14.000
Ansprechpartner: Bauke von Rechenberg
Kontakt: faireuni(at)asta-rostock.de
Website: www.uni-rostock.de | www.faire-uni-rostock.org
Facebook: www.facebook.com/faireunirostock

Warum macht die Universität Rostock bei der Kampagne Fairtrade-Universities mit?

Wir wollen gern in Zeiten, in denen die weltweite Vernetzung normaler Alltag ist und das Wort Globalisierung fast schon altmodisch wirkt, dem Anspruch der Zeit gerecht werden und so etwas selbstverständliches wie menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen befördern und auch an der Universität Rostock zur Selbstverständlichkeit machen. Dabei soll auch der Fokus auf die Nachhaltigkeit nicht zu kurz kommen. Daher widmen wir uns auch Umweltbelangen.
Was macht Euer Engagement zum Fairen Handel an der Hochschule besonders aus?

Bild: Universität Rostock

Was macht das Engagement für den fairen Handel an der Hochschule aus?

Wir freuen uns besonders, dass die Mensen in Rostock das Projekt unterstützen und faire Snacks und Getränke mittlerweile im Sortiment zu finden sind. Darüber hinaus unterstützt die Mensa mit Plakatflächen und macht Infostände und Aktionen unbürokratisch möglich. Durch unser großes Netzwerk an Fairhandels-Akteuren in Rostock wuppen wir außerdem immer wieder bunte Straßenaktionen und machen die Idee von globaler Gerechtigkeit auch über den universitären Tellerrand hinaus in der Stadt bekannt. Ob Fairtrade-Schokomobil und Weihnachtsfrauen/männer-Streik oder Faire Party und Ringvorlesung zur Entwicklungszusammenarbeit - wir sind uns für (fast) nichts zu schade und freuen uns immer über kreative Mitstreiter*innen.

Was sind die Pläne der Fairtrade-Universities-Gruppe für die Zukunft?

In der Zukunft wollen wir noch mehr die Uni-Strukturen in den Blick nehmen: die universitäre Beschaffung hat einen großen finanziellen Einfluss. Daher wollen wir anregen, dass Fairhandelskriterien bei der Beschaffung von Alltäglichem (Kaffee und Kekse) und auch bei Verwaltungsprodukten (neue IT und Bekleidung) beachtet werden und diese auch einforderbar sind.

Außerdem wissen noch immer viele Studierende nichts mit dem Fairen Handel als solchem anzufangen. Deshalb sollen Dozent*innen und Professor*innen aller Disziplinen eingeladen werden die Idee von globaler Gerechtigkeit in ihren Seminaren den Studierenden nicht vorzuenthalten. Projekte mit den Wirtschaftswissenschaften und den Maschinenbauer*innen sind dabei genauso denkbar wie mit der Philosophie und der Pädagogik. Wichtig ist uns dabei immer, dass sowohl Theorie als auch Praxis ihren Platz finden, denn auch der Faire Handel zeigt: Du selbst hast es in der Hand. Dazu musst du nur anfangen loszugehen. Wir helfen gern dabei - melde dich.


zurück