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Fairtrade Towns: Steuerungsgruppe Leipzig

 

Kriterium 2: Steuerungsgruppe

Eine Steuerungsgruppe wird gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.


Was ist und was macht eine Steuerungsgruppe?

Die Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten vor Ort, ist die treibende Kraft und dient der Vernetzung innerhalb der Kommune. Sie besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen:

  • Städtische Verwaltung/Politik (Politik)
  • (Einzel-) Handel, z.B. Vertreter/in des Weltladens oder aus der Gastronomie (Wirtschaft)
  • Eine Welt, z.B. ein Vertreter der Lokalen Agenda Gruppe (Zivilgesellschaft)

Zudem ist es wünschenswert, dass auch andere Akteure aus weiteren Bereichen in der Steuerungsgruppe vertreten sind, wie z.B. aus Schulen, Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen.

Wie weisen Sie Kriterium 2 nach?

  • Legen Sie den Bewerbungsunterlagen eine Liste mit allen Mitgliedern der Steuerungsgruppe mit  zugehöriger Unterschrift bei.
  • Aus der Liste muss hervorgehen, welchen der drei Bereiche das Mitglied repräsentiert.

So machen es andere:

  • Bei vielen Städten ist die/der (Ober-) Bürgermeister/in Mitglied in der Steuerungsgruppe.
  • Telgte und Rostock: mit dem städtischen Pressesprecher und einem Vertreter des Stadtmarketings in der Steuerungsgruppe erreichten beide Städte eine unvergleichliche Präsenz des Themas fairer Handel in der Öffentlichkeit.

Tipps und FAQs zu Kriterium 2

  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über das bisherige Engagement in Ihrer Kommune und versuchen Sie alle Akteure für Ihr Vorhaben zu gewinnen.
  • Erstellen Sie eine Liste aller Steuerungsgruppen-Mitglieder und organisieren Sie zu Koordinationszwecken regelmäßige Treffen.
  • Wählen Sie eine Sprecherin/einen Sprecher der Steuerungsgruppe.
  • Verteilen Sie die verschiedenen Aufgaben innerhalb der Steuerungsgruppe.
  • Protokollieren Sie Ihre Treffen. So wissen Sie, was besprochen und welche Pläne beschlossen wurden.
  • Versuchen Sie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer in Ihrer Kommune als Kooperationspartner zu gewinnen.

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