Header Grafik
www.Langeoognews.de

Aktionsvielfalt

Die Aktionsvielfalt in Fairtrade-Towns kennt keine Grenzen und kommunale Ereignisse bieten viele Anknüpfungspunkte für den fairen Handel. Eine Auswahl von Ideen möchten wir hier präsentieren und hoffen, dass sie Anregungen für weitere Aktionen bieten.

Fairer Hansetag und faire Hansestädte

EWL Meck-Pomm

HanseSail in Rostock im Zeichen des fairen Handels

Die Hansestadt Rostock bewies auch zur „HanseSail“, dass sie die Titel Fairtrade-Town und „Hauptstadt des fairen Handels 2013“ zu Recht trägt: Das erste reine Segelfrachtschiff der Welt legte mit fair gehandelten Waren am für die Hanse eröffneten Fairtrade-Café an und ein buntes Bühnenprogramm sorgte im Hafenambiente für Unterhaltung und Informationen. Neben musikalischer Unterhaltung wurden den Gästen Fairtrade-Produkte, wie Kaffee, Tee, Kakao und Eis sowie kleine Snacks angeboten und Informationen rund um das Thema Fairtrade bereitgestellt.

TransFair e.V. Christian Kluge

Doppelauszeichnung Bremen &  Bremerhaven mit Meeresbrise

Direkt am Meer nahmen auch die Hansestädte Bremen und Bremerhaven ihre Fairtrade-Towns-Urkunden entgegen – in einer groß gefeierten Doppelauszeichnung, die die Kooperation und das gemeinsame Engagement der beiden Städte für den fairen Handel unterstrich.

Fair Kickt besser

Michael Pröck

Auszeichnung im Stadion und faire Halbzeitaktion in Dortmund

Das Ruhrgebiet und Fußball gehören zusammen. Daher fand die Auszeichnung der Stadt Dortmund zur Fairtrade-Town vor der beeindruckenden Kulisse des Fußballstadions – dem Signal Iduna Park – statt. Als weitere Aktion stand die Halbzeitpause eines Spiels des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund im Rhein Energie Stadion ganz im Zeichen des fairen Handels: BVB-Fan und Comedian Herbert Kne-bel, der Dortmunder OB Ullrich Sierau und zehn FC-Balljungen schossen 80 Fairtrade-Fußbälle in die Zuschauerränge. TransFair-Vorstandsvorsitzender Dieter Overath erläuterte über Stadionfunk den rund 50.000 Fußballfans die Hintergründe der fairen Fußballproduktion.

Rhoenpuls.de Sprungbrett-Verlag Bad Brückenau

Faires Fußballturnier in Bad Brückenau

Unter dem Motto „fair play – fair trade“ lud die Fairtrade-Town Bad Brückenau gemeinsam mit dem FC Bad Brückenau 32 Jugend-Mannschaften zu einem zweitägigen WM-Fußballturnier mit fairen Fußbällen und fairer Schokolade ein und verwies mit Schautafeln und Broschüren zum fairen Handel auf die Hintergründe des Engagements. Jede Mannschaft repräsentierte eine Nation der parallel stattfindenden Weltmeisterschaft und brachte auf diese Weise symbolisch die weite Welt in Bad Brückenau zusammen.

Wetten, dass…?

Neusser Eine Welt Initiative

Neuss zählt jede Tasse

Die Neusser-Eine-Welt-Initiative (NEWI) bot dem Bürgermeister Herbert Napp eine Wette zum bundesweiten Coffee-Fairday an und dieser schlug ein: Gelänge es den Bürger innen und Bürgern der Fairtrade-Town an einem Tag mit 3.000 Tassen Fairtrade-Kaffee auf den fairen Handel aufmerksam zu machen, sollte der Bürgermeister in einem Innenstadtcafé eine Stunde lang servieren. Die NEWI organisierte mehrere größere Aktionen, darunter eine Kaffee-trinkende Menschenkette am Jröne Meerke See. Alleine 1.000 Tassen wurden dort getrunken; mehr als 900 Menschen besuchten die aufgebauten Kaffeestände in der Innenstadt. Auf der Internetseite der lokalen Zeitung konnten Privatpersonen, Firmen, Verwaltungen, Schulen und Kantinen ihre getrunkenen Tassen melden und um 18:00 Uhr über den gemeinsamen Erfolg jubeln – über 3.200 Tassen waren zusammengekommen.

Robert Toth Weltladen Viernheim

88,8 Kilogramm faire Produkte in zwei Stunden in Viernheim

Der Bürgermeister auf der Kartoffelwaage – in Viernheim verhalf eine Wette des Weltladens zum Weltladentag den Bürgerinnen und Bürgern zu diesem einmaligen Anblick. Der Weltladen wettete, dass die Magistratsmitglieder und Stadtverordneten der Stadt Viernheim es nicht schaffen würden, in zwei Stunden rund um das Rathaus so viel fair gehandelte Produkte zu verkaufen, wie es braucht, um den Bürgermeister Matthias Baaß aufzuwiegen. Doch erfreulicherweise verlor der Weltladen diese Wette: Die 88,8 Kilogramm faire Waren wurden von den Politikerinnen und Politikern in kürzester Zeit unters Volk gebracht und der Weltladen zahlte seinen Wetteinsatz: Je zwei fair gehandelte Fußbälle für den Sportunterricht für alle Viernheimer Schulen. Erfreulicher Nebeneffekt: Sowohl die Wettaktion als auch die Übergabe der Fußbälle erbrachte einiges an Medieninteresse und neue Bekanntheit für den Weltladen und sein Programm.

Faire Kulturcafés, Kinoabende und Festivals

Rose Benninghoff

Kulturcafé in Dinslaken

Im Rahmen des dreitägigen Stadtfestes „DIN-Tage“ findet das faire Kulturcafé statt, das sich aus dem Geburtstagsfest des Agenda 21-Stadtkaffees zu einer festen Größe im Programm entwickelt hat. Zwischen 10.000 und 12.000 Besucherinnen und Besucher erleben mittlerweile jedes Jahr das abwechslungsreiche Kulturprogramm bei Getränken, Kuchen und Imbiss unter dem Motto bio, fair und regional.


Jürgen Sauer

„Faires Kino“ in Gräfelfing

Rund 100 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung der Gemeinde Gräfelfing und des Ortskinos „Filmeck“ zur kostenlosen Vorführung des Films „Schmutzige Schokolade“. Dazu gab es ergänzende Informationen zum Thema Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie, eine Verkostung der fair gehandelten Gräfelfing-Schokolade und ein Fairtrade-Snackbuffet, bei dem angeregt weiter diskutiert wurde.


TransFair e.V. Selina Pfrüner

Theater in Güntersleben

Die gesamte Gemeinde Güntersleben stand im Dienst des Weltladentags. Ein ganztägiges Veranstaltungsprogramm mit einem bunten Mix aus Gottesdienst und Dorfspaziergang zum Thema „Eine-Welt“, ein leckeres Mittagessen mit fair gehandelten Zutaten, Informationen und Filmen über Projekte der Gemeinde, Informationsständen, Kuchenbuffet, Darbietungen des Musikvereins sowie ein Clown luden viele Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Der Höhepunkt war die Vorführung des „Hope Theaters“ aus Nairobi.

Jeck und Fair

Stadt Neuss S. Büntig

Mit einem Prunkwagen rund um Fairtrade wird auf den Karnevalsumzügen für den fairen Handel geworben.

Rhein-Kreis Neuss. "Och mer Jecke sin FAIRrückt" - unter diesem Motto fährt zum ersten Mal ein Prunkwagen als Werbeträger für den fairen Handel bei Karnevalsumzügen mit. Mit fair gehandelten Kamellen, Schokolade und Rosen als Wurfmaterial wollen die Fairtrade-Towns Steuerungsgruppen ein Zeichen für den fairen Handel setzen, der vor allem Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien stärkt und das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abbaut. Karneval und Fairtrade passen gut zusammen. Seit vielen Jahren gehören fair gehandelte Kamellen zum Wurfmaterial vieler Karnevalsgesellschaften. "In Neuss sind es bereits fast zehn Prozent", ist Jakob Beyen, Präsident des Neusser Karnevalsauschusses, stolz.

Dorothee Kohlen

Faire Fastenaktion in Rheda-Wiedenbrück

Auch im Vorfeld der jecken Zeit bieten sich Gelegenheiten für Aktionen, wie Rheda-Wiedenbrück bewies: Die Fastenaktion „40 Tage mit fair gehandelten Produkten“ stellte in der Fastenzeit fair gehandelte Produkte anstatt des üblichen Verzichts auf Süßigkeiten, Alkohol oder Tabak in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Aktion wurden an drei Sonntagen Fastenessen mit möglichst vielen fair gehandelten Lebensmitteln angeboten – mit guter Resonanz. Die Aktion wurde auch vom lokalen HIT-Supermarkt unterstützt.

Neusser Eine Welt Initiative

Faires Karnevalsfrühstück in Neuss

Die Neusser Eine Welt Initiative (NEWI) lud das Neusser Prinzenpaar nebst Gefolge zu einem närrisch-fairen Frühstück ein. Dabei wurde dem Prinzenpaar der originelle Neusser Faire-Kamelle-Beutel überreicht und das Prinzenpaar so zu Botschaftern des fairen Handels.

 

 

Fair Handeln in allen Generationen

Günter Schulz / izw3

Projekt FaireKITA des Netzwerks „Faire Metropole Ruhr“

Das Netzwerk „Faire Metropole Ruhr“ bietet seit Oktober 2013 das Projekt FaireKITA für Kinder-Tageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen unter Federführung des Informationszentrum 3. Welt Dortmund e.V. an. Auf dem Weg zur Auszeichnung erhalten Kitas von der Projektstelle Unterstützung und Beratung zu Bildungsmaterialien, bei der Öffentlichkeitsarbeit und für Informations- und Austauschveranstaltungen. Bereits rund 40 Einrichtungen wurden ausgezeichnet, weitere hundert haben sich in NRW auf den Weg gemacht.

Singelfinder Zeitung / Böblinger Zeitung

In einer Woche zur Fairtrade-Town – die Kinderspielstadt Simsalon

Diese Aktion in der Fairtrade-Town Sindelfingen ist ein ganz besonderes Lehrstück, wie Kinder durch die engagierte Zusammenarbeit an den fairen Handel herangeführt werden können. In der „Kinderspielstadt Simsalon“ leben Kinder für eine Woche in ihrer eigenen Stadt, mit Stadtrat, Geschäften, Produktion und Dienstleistungen, Ämtern und einer Bank inklusive eigener Währung. Der Entschluss des Kinder-Stadtrats führte zur Einrichtung eines Weltladens mit fairen Riegeln, zur Verköstigung der Eltern im Elterngarten mit fair gehandeltem Kaffee, Tee und Keksen und dazu, dass sich die Simsalon-Medien mit dem fairen Handel auseinandersetzten. Alle Kriterien zur Fairtrade-Town waren damit erfüllt.

Birgit Hüsing-Hackfort

Kita Frühstücke in Amtzell und Gronau

In den Fairtrade-Towns Amtzell und Gronau lernten die Kleinen jeweils bei einem gesunden Frühstück unter dem Motto „bio-regional-saisonal-fairtrade“ mehr über die Herkunft unserer Lebensmittel. Dazu vermittelten kindgerechte Bildungseinheiten zum Thema Fußbälle und Kleidung weiteres Wissen und Lesungen und Musikveranstaltungen brachten zusätzlichen Spaß. Kinder in Gronau berichteten Bewohnerinnen und Bewohnern einer Senioreneinrichtung über den fairen Handel und die positiven Auswirkungen.

Modenschau mal anders

TransFair e.V. Jacob Steinfath

Ausstellung zur Textilproduktion

Ebenfalls um die Textilproduktion ging es bei der Ausstellung „Trikot-Tausch – Die zwei Seiten der internationalen Sportbekleidungsproduktion“ des Vereins Vamos e.V. aus Münster, die in Rheda-Wiedenbrück gezeigt und dort von Vorträgen, einem Nähkurs und einer Schulaktion begleitet wurde. Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen erhielten weiße T-Shirts aus Fairtrade-Baumwolle zum Gestalten und präsentierten die Ergebnisse im Rahmen der Ausstellung.


© Neusser Eine Welt Initiative

Salzhausen und Neuss tragen fair

In Salzhausen organisiert die Fairtrade-Gemeinde jährlich im Rahmen des Kirch- und Markttages einen fairen Markt mit fair gehandelten und regionalen Produkten. Als Sonderprogramm dazu wurde eine Modenschau unter dem Motto „Neue Ideen für alte Klamotten – Modeupcycling“ vorgeführt.

Märkte, Stadtfeste und Messen

HGB Moers

Messen & fairer Handel

In verschiedenen Städten gibt es Verbraucher-Messen zum fairen Handel; die größten in Deutschland sind die „Fairtrade & Friends“ sowie die Messe „Fair Handeln“ in den Fairtrade-Städten Dortmund und Stuttgart. Sie ermöglichen einen Überblick über die stetig wachsende Vielfalt erhältlicher Produkte, aktuelle entwicklungspolitische Themen und Aktionsideen rund um den fairen Handel.



Frank Braun / Nürnberg

Faire Losbude in Nürnberg

Die AWO Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit dem „Eine-Welt-Netzwerk Bayern“ die erste „Öko-Faire-Losbude“ Bayerns realisiert und verlost seit dem nur noch nachhaltig produzierte Artikel. Neben den fairen Preisen erhalten die glücklichen Gewinner auch Informationen zum Hintergrund der gewonnen Artikel.

Fährverbindung als Fair-Verbindung

© Karin Rothmann

Fairtrade Küstenregion angestrebt

Die Fährverbindung zwischen Brake und Sandstedt ist für einen Tag zur sogenannten Fair-Verbindung geworden. Denn auf der Fähre trafen sich engagierte Bürger und Vertreter von vier Kommunen beider Weserseiten, die gemeinsam den fairen Handel voranbringen wollen. Die Erzeuger von Produkten sollen gerechte Preise bekommen. Das großes Ziel: eine Fairtrade-Küstenregion.

zurück

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.