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Fairtrade-Deutschland
20.09.2017

Hamburg setzt auf faire öffentliche Beschaffung

Die Stadt stellt ihr öffentliches Beschaffungssystem auf fair gehandelte Produkte um. Das neue Vergabegesetz tritt im Oktober in Kraft.

Im Juni 2017 wurde Hamburg erneut mit dem Titel "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet.

Die Hansestadt hat sich 2017 ein besonderes Thema auf die Agenda gesetzt: Zukünftig will Hamburg seine öffentliche Beschaffung nachhaltig gestalten. Konkret bedeutet dies, dass die Stadt Produkte wie Kaffee, Blumenoder Berufskleidung für städtische Mitarbeiter aus sozialverträglicher Herstellung einkaufen wird. Damit dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt wird, hat die Stadt Hamburg ihr Vergabegesetz angepasst. Zum 1. Oktober 2017 tritt die Vorgabe für eine sozialverträgliche öffentliche Beschaffung in Kraft.

Fair gehandelte Produkte haben Vorrang

Der Wortlaut der neuen Hamburger Beschaffungsvorgabe benennt eindeutig, in erster Linie fair gehandelte Produkte einzukaufen: „Bei Aufträgen über Lieferleistungen sollen vorrangig Produkte beschafft werden, die fair gehandelt wurden, sofern hierfür ein entsprechender Markt vorhanden und dies wirtschaftlich vertretbar ist. Nachweise zum fairen Handel können insbesondere durch ein entsprechendes Gütezeichen erbracht werden.“ (Auszug aus dem Hamburger Vergabegesetz). Mit dieser Gesetzesänderung will die Stadt Hamburg ein Zeichen setzen für mehr Gerechtigkeit im Welthandel.

Die Fairtrade-Stadt Hamburg

Fairer Handel hat Tradition in der Elbmetropole. Im Mai 2011 erhielt die Stadt Hamburg den Titel "Fairtrade-Stadt". Der Titel wurde im Mai 2017 erneuert. Für den Titel erfüllt die Stadt fünf Kriterien darunter zum Beispiel eine Steuerungsgruppe bestehend aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik gründen, sowie eine bestimmte Anzahl von Geschäften und Restaurants benennen, die fair gehandelte Produkte anbieten.

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