Gastronomie: Aktionsideen

Fairer Kaffee in der Kantine unterstützt Produzent*innen im globalen Süden.

Die Situation der Gastronomiebetriebe bleibt schwierig. In dieser Zeit können wir verstärkt die lokale Gastronomie unterstützen, die auf fairen Handel setzt. Die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Burghausen hat in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Werbering eine Begrüßungsaktion für den Einzelhandel initiiert. Eine solche Aktion lässt sich auf die Gastronomie übertragen. Damit zeigen Sie Solidarität mit der lokalen Wirtschaft und machen fairen Handel in Ihrer Fairtrade-Town sichtbar. 

Faire Gastronomie stärken

Aufgaben für die Steuerungsgruppe:

  • Sprechen Sie Gastronomiebetriebe, die bereits faire Produkte anbieten, für die Aktion an.
  • Bestellen Sie Materialien für Ihr Aktionspaket bei TransFair e.V. (bitte teilen Sie uns die Anzahl der benötigten Materialien mit).
  • Verteilen Sie die Aktionspakete an die teilnehmenden Gastronomiebetriebe.
  • Kündigen Sie die Aktion in der lokalen Presse und idealerweise auch auf Social Media an.

Das Fairtrade-Aktionspaket für die Gastronomie:

  • Zeitung „Fair Handeln –mit Fairtrade die Nachhaltigkeitsziele der UN erreichen“ zur Auslage im Café, Restaurant etc.
  • Tischaufsteller
  • Plakate „Wir sind Fairtrade-Town“
  • Plakate „Wir machen mit“
  • Aufkleber „Wir führen Fairtrade-Produkte“ und „Wir machen mit“
  • Informationen zum fairen Handel
  • Broschüre Fairen Handel gestalten
  • Falls Sie das Aktionspaket für den Einzelhandel nutzen möchten, legen wir gern ein Päckchen Einkaufschips (ca. 100 Stück) mit dem Fairtrade-Logo dazu.

Bestellungen können Sie direkt per E-Mail an Simone Zorn richten.

Fairtrade in Cafés und Restaurants

Ethischer Konsum und nachhaltige Produkte werden immer beliebter. Seit Jahren steigt hier die Nachfrage und melden Fair-Handels-Organisationen kontinuierlich höhere Absätze von fair gehandelten Produkten. Umfragen und Studien belegen zudem, dass Verbraucher*innen in Deutschland zunehmend auf die Herkunft der Konsumgüter achten und ihnen Arbeitsbedingungen der Produzent*innen sowie Umweltschutz wichtig sind. Viele verlassen sich auf unabhängige Siegel, von denen das Fairtrade-Siegel zu den bekanntesten sozialen Siegeln weltweit gehört. Die Mehrheit der Konsument*innen ist zudem bereit, für fair gehandelte Produkte mehr Geld auszugeben. Denn: Produktion, bei der Mensch und Umwelt geschützt sind, gibt es nicht zu Nulltarif. Für fortschrittliche Gastrobetriebe eröffnet sich hierbei die Möglichkeit, als Vorbild voranzugehen und Fairtrade-Produzent*innen in der lokalen Wirtschaft zu stärken.

„Fairer Kaffee in aller Munde“ – Kaffeeseminar für Leipziger Gastronomie

Die Fairtrade-Town Leipzig hat für die Gastronom*innen und Einzelhändler*innen ein Kaffeeseminar organisiert. Die Teilnehmer*innen schauten Kaffee-Sommelier Peter Dorndorf beim traditionellen, handwerklichen Röstverfahren über die Schulter und erlebten, wie aus grünen Kaffeebohnen das beliebteste Getränk der Deutschen wird. Die Veranstaltung wurde durch Beiträge von Eine Welt e.V. und der Projektstelle Wirtschaft FAIRnetzt u.a. zum Unterschied zwischen konventionellen und fairen Kaffees bereichert. Ein Tipp von den Organisator*innen: Die Aktion sollte nicht vor wichtigen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten stattfinden, da die Gastronom*innen dann zu sehr in ihren Betrieben eingebunden sind.


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