Stadtmarketing für einen starken Auftritt

Faire Aktion in Nürnberg. Bild: Kerstin Stuebs

Fairtrade-Towns sind innovative, engagierte und weltoffene Städte mit Vorbildcharakter – mit Stadtmarketing kommunizieren Sie das über die Stadtgrenzen hinweg.

Stadtmarketing kann viele Ziele haben: die Attraktivität der Stadt für Bewohner*innen, Tourist*innen und die Wirtschaft steigern, der Stadt ein mit einem bestimmten Thema ein Aushängeschild geben oder die Zusammenarbeit wichtiger Stadtakteur*innen fördern.

Die Kampagne Fairtrade-Towns unterstützt diese Ziele, da der faire Handel gesellschaftlich und wirtschaftlich stetig an Bedeutung gewinnt.

Drei Tipps für erfolgreiches Stadtmarketing:

  1. Lokale Events, Traditionen und Spezialitäten einbinden.
  2. Aktionen und Infrastruktur von lokalen Partner*innen berücksichtigen.
  3. Bundesweite und internationale Kampagnen und Aktionen von Fairtrade nutzen.

Best Practice

Oberasbach: Mini-Fairtrade-Rallye als coronakonforme Aktion

Oberasbach im Landkreis Fürth ist im April für zwei weitere Jahre als Fairtrade-Town ausgezeichnet worden. In einem normalen Jahr würde die Titelerneuerung ein öffentliches Fest bedeuten, 2021 jedoch sehen die Dinge bekanntlich anders aus. Allerdings sind die Verantwortlichen kreativ geworden.

Zuerst wurde die Stadt geschmückt: An mehreren markanten Stellen ist seit April das Fairtrade-Logo zu sehen, im zentralen Schaukasten des Ortes befinden sich faire Dekoartikel und Süßigkeiten. 30 Plakate wurden in der Stadt verteilt, um die Ziele des Fairen Handels publik zu machen. Und die von Fairtrade ausgeliehenen Fahnen wurden aufgehängt.

Außerdem lud die Stadt zu einer kleinen, coronakonformen Mini-Rallye ein. In Kleingruppen galt es für Teilnehmende, einen kleinen Fragebogen rund um den Fairen Handel in der Stadt zu beantworten. Als Gewinn standen Blumengrüße und verschiedene fair gehandelte Produkte in Aussicht.

Weitere Informationen zur Aktion auf der Website von Oberasbach.

Unsere Hissfahnen können Sie für Ihre Aktionen ausleihen. Schreiben Sie einfach eine Mail an k.klecko(at)fairtrade-deutschland.de.

Prominente für Plakatkampagnen in Lübeck und Speyer

Inspiriert durch das Motto der Fairen Woche 2014 „Ich bin fairer Handel“ organisierte die Fairtrade-Town Lübeck eine Plakataktion mit 24 engagierten Lübecker Persönlichkeiten, die in der ganzen Stadt für den fairen Handel warben und dafür viel Zustimmung und eine gute Medienresonanz ernteten. Auch Speyer setzte die Poster-Kampagne „Ich bin dabei“ mit 12 lokalen Prominenten um und warb in der ganzen Stadt für den fairen Handel. 

Großplakate an Bushaltestellen und Litfaßsäulen

Auch ohne Prominente sind große Plakate etwa an Bushaltestellen oder Litfaßsäulen ein Hingucker. Zur Fairen Woche ließ die Fairtrade-Town Bielefeld im gesamten Stadtgebiet 350 Themenplakate rund um fairen Handel anbringen. Die Fairtrade-Town Norderstedt hat für eine Plakataktion die Kampagnen-Poster „Wir sind Fairtrade-Town“ individuell angepasst und diese in Kooperation mit den Stadtwerken an 20 Werbeflächen an Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet platziert. Der Clou: Die Stadtwerke stellen der gemeinnützigen Initiative  nicht nur bis zu 20 City-Lights-Flächen kostenfrei zur Verfügung, sondern übernahmen auch die Kosten für den Druck und die Anbringung. 

Inselaufkleber für Langeoog

Die erste Fairtrade-Insel in Deutschland bietet Einheimischen und Besucher*Innen eine besondere Möglichkeit, auf das Engagement der Insel hinzuweisen – eine Postkarte mit abziehbarem Inselaufkleber. 

Fairtrade-Towns Ortsschilder

In den Fairtrade-Towns Bad Brückenau, Balve und Gladenbach informieren an jeder Straße, die in die Städte hineinführt, große Schilder über das Engagement zum fairen Handel und die Auszeichnung als Fairtrade-Town.

Brückenbeflaggung zur Fairen Woche in Köln

Zur Fairen Woche 2017 ließ die Stadt Köln eine der wichtigsten Rheinbrücken mit Hissfahnen der Kampagne Fairtrade-Towns beflaggen. Vierzehn Tage lang wehten zur weltweit bekannten Lebensmittelmesse Anuga die Fahnen vor der Domkulisse und machten Stadtbewohner*innen, Messebesucher*Innen und Tourist*innen auf fairen Handel in der Stadt sowie die Auszeichnung Kölns als Hauptstadt des fairen Handels aufmerksam. 

Poststempel für den fairen Handel

Fairtrade-Towns wie Sundern im Sauerland oder Saarbrücken nutzen für ihre Außenkommunikation einen Briefstempel mit dem Logo der Kampagne. In Sundern verlassen monatlich so rund 5.000 gestempelte Briefe die Poststelle. Ein guter Werbeeffekt auch über Stadtgrenzen hinweg.

Großes für die Kleinen

Eine Stadtmarketing- Idee der besonderen Art hat sich die bayrische Fairtrade-Stadt Herrieden einfallen lassen. Die Stadt schenkt jedem Neugeborenen ein Lätzchen aus Fairtrade-Baumwolle mit dem aufgedruckten Stadtwappen.

Fair genießen: Kaffee, Schokolade und Wein im Design der eigenen Fairtrade-Town

Als Hingucker bei Veranstaltungen, besonderes Souvenir oder Geschenk der Kommune – mit eigenem Etikett auf der fairen Schokolade, dem fairen Kaffee oder Wein wird Stadtmarketing mit Genuss verbunden. Über 100 Städte nutzen diese Möglichkeit und drucken ihr Fairtrade-Towns Logo auf Fairtrade-Produkte. Zum Beispiel bietet die Schokoladen-Manufaktur Chocri Schoko-Kreationen aus Fairtrade-Zutaten im individuellen Design an – auch zu besonderen Anlässen wie Karneval und Weihnachten.

Merchandise

Fairtrade-Kaffee mit eigenem Stadtlogo, Shirts für die Schülervertretung oder Beutel aus Fairtrade-Baumwolle als Begrüßung zum Semesterstart– zahlreiche Fairtrade-Towns, -Schools und -Universities nutzen besondere Produkte für das eigene Marketing. Möchten auch Sie eigene Produkte nach Ihren Vorstellungen gestalten? Hier finden Sie Anbieter*innen, die unkomplizierte Gestaltung, niedrige Auflagen und kurze Lieferzeiten, anbieten. Sprechen Sie die Unternehmen direkt an.

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